Ein neuer Shop ist live – diesmal für ein Projekt, bei dem E-Commerce nur ein Teil der Geschichte ist. Zum 100-jährigen Jubiläum des Sachsenrings ist gemeinsam mit dem ADAC Sachsen, Finzel&Schuck, Merchtex und MINDWORK eine neue Merchandise-Kollektion samt passendem Onlineshop entstanden. Für uns ein ziemlich gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn Produkte, Design und Technik nicht nacheinander, sondern gemeinsam gedacht werden.
100 Jahre Sachsenring: Wenn Merchandise und E-Commerce zusammenkommen
Manche Projekte beginnen mit einem klassischen Briefing. Dieses hier begann eher mit einem Wiedersehen. Von 1998 bis 2023 war Finzel&Schuck 25 Jahre lang offizieller Merchandising-Partner des Sachsenrings. Als der ADAC Sachsen Ende 2025 mit der Frage auf Finzel&Schuck zukam, ob sie Lust hätten, das 100-jährige Jubiläum des Sachsenrings als Merch-Partner zu begleiten, musste deshalb niemand besonders lange überlegen. 2027 wird der Sachsenring 100 Jahre alt. Und zu 100 Jahren Motorsportkultur gehört natürlich auch eine passende Jubiläumskollektion. Nur: Die schönsten Shirts, Hoodies und Accessoires bringen wenig, wenn man sie nirgendwo kaufen kann. Also brauchte die Kollektion auch ein digitales Zuhause.
Ein Shop kommt selten allein
Bei ps:dreizehn sind wir normalerweise die, die sich um den Shop kümmern. Shopware 6, technische Umsetzung, Anpassungen, Schnittstellen – das übliche E-Commerce-Zeug eben.
Bei diesem Projekt konnten wir aber einen Vorteil ausspielen, den nicht jede Shopware-Agentur hat: Hinter uns steht ein Firmen- und Partnernetzwerk, das nicht erst beim Onlineshop anfängt. Gemeinsam mit ADAC Sachsen, Finzel&Schuck, Merchtex und MINDWORK entstand so nicht einfach nur ein Shop. Die Kollektion, ihre Produktion, der visuelle Auftritt und die technische Verkaufsplattform konnten von Anfang an gemeinsam gedacht werden.
Finzel&Schuck und Merchtex kümmern sich um die textile Seite und die Produktion der Jubiläumskollektion. MINDWORK verantwortet den visuellen Auftritt rund um das Jubiläum. Und sobald aus Merchandise E-Commerce werden soll, kommen wir ins Spiel. Full Service klingt manchmal nach einem dieser Begriffe, die Agenturen gern auf ihre Website schreiben. Hier beschreibt er aber ziemlich genau, was passiert ist.
Bitte keinen Shop danebenstellen
Eine der wichtigsten Anforderungen an uns war eigentlich ziemlich simpel: Der Shop sollte nicht aussehen, als hätte man irgendwann beschlossen, noch schnell einen Onlineshop an die bestehende Seite anzuhängen. Die Gestaltung rund um 100 Jahre Sachsenring stand bereits. Unsere Aufgabe war deshalb, daraus ein Shop-Layout zu entwickeln, das sich möglichst nahtlos in die bestehende Landingpage einfügt.
Technisch haben wir den Shop mit Shopware 6 umgesetzt und in den bestehenden Webauftritt integriert. Farben, Typografie, Bildsprache und die charakteristischen Gestaltungselemente der Jubiläumskampagne ziehen sich dadurch auch durch den E-Commerce-Bereich. Wer von der Kampagne in den Shop wechselt, soll im besten Fall gar nicht darüber nachdenken, dass dahinter plötzlich ein anderes System arbeitet.
Genau so mögen wir das.
Vom ersten Entwurf bis zum Paket vor der Haustür
Das Spannende an dem Projekt passiert, aber eigentlich rund um den Shop. Denn E-Commerce beginnt nicht erst dort, wo jemand auf „In den Warenkorb“ klickt. Bevor überhaupt etwas verkauft werden kann, braucht es ein Produkt. Im Merchandise-Bereich heißt das unter anderem: Textilien auswählen, Kollektion entwickeln, Designs abstimmen, Veredelungen planen und produzieren.
Normalerweise entstehen dabei ziemlich viele Schnittstellen. Merchandise-Agentur hier, Kreativagentur dort, Shop-Agentur irgendwo dazwischen – und am Ende müssen alle Beteiligten schauen, wie ihre einzelnen Teile zusammenpassen. Beim Sachsenring-Projekt saßen diese Bereiche von Anfang an gemeinsam am Tisch. Für uns ist genau das der eigentliche Full-Service-Gedanke: nicht möglichst viele Leistungen unter ein Schlagwort zu packen, sondern dafür zu sorgen, dass der Kunde möglichst wenig zwischen verschiedenen Gewerken vermitteln muss. Am Ende gibt es nicht „den Shop“ und „die Kollektion“. Es gibt ein gemeinsames Produkt.
Online ist nur die halbe Geschichte
Und dann wäre da noch der Sachsenring selbst.
Natürlich soll eine Jubiläumskollektion zu 100 Jahren Motorsportkultur nicht ausschließlich irgendwo in einem Onlineshop stattfinden. Deshalb wird das Merchandise auch dorthin kommen, wo es hingehört: an die Rennstrecke. Sowohl zum MotoGP als auch zur DTM waren und werden Verkaufsstände vor Ort sein. Fans können die Kollektion also online entdecken und bestellen – oder direkt am Sachsenring zwischen Motorrädern, Rennsport und ziemlich viel Motorenlärm. Omnichannel kann manchmal auch ganz unkompliziert sein.

Warum wir solche Projekte mögen
Wir bauen gern Onlineshops. Überraschung.
Noch spannender wird es für uns aber, wenn der Shop nicht als isoliertes technisches Projekt betrachtet wird. Wenn wir früh wissen, welche Produkte verkauft werden, wie die Marke auftreten soll und was rund um den eigentlichen E-Commerce passiert, können wir die technische Lösung darauf abstimmen.
Das Sachsenring-Projekt ist dafür ein ziemlich schönes Beispiel. Merchandise, Gestaltung, Produktion und Shopware 6 kommen aus einem eingespielten Netzwerk – und der ADAC Sachsen bekommt am Ende nicht vier voneinander getrennte Bausteine, sondern eine gemeinsame Lösung. Der Shop ist inzwischen live, die ersten Artikel der offiziellen Jubiläumskollektion können bestellt werden und bis zum großen Jubiläum 2027 wird rund um den Sachsenring noch einiges passieren. Wir freuen uns drauf.
Wer sich das Ganze lieber anschaut, statt nur darüber zu lesen: In unserer Sachsenring-Referenz zeigen wir den fertigen Shop und mehr zum Projekt.
Du planst selbst einen Merchandise-Onlineshop und möchtest Produktion, Gestaltung und E-Commerce nicht bei drei verschiedenen Stellen koordinieren? Lass uns sprechen.
